logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Sonntag, 20.02.2005

Indianer laufen barfuss

Indianer laufen barfuss ist übrigens der Titel meines Buches.
Es ist ein Roman, umfasst 555 Seiten und ist erhältlich unter:
www.meinbu.ch - Buchladen - Roman


Nur über meine Leiche!

 Inzwischen ist irgendwie sogar die Rede vom örtlichen Radiosender, was ich auf jeden Fall verhindern werde.
 Denn ein Artikel in einer Zeitung ist eine Sache, Radio eine andere, denn es liegt in der Natur der Sache, dass man da irgendetwas sagen muss.
 Schätze, wenn ich Reden könnte, müsste ich nicht schreiben.
 Radio kommt also nicht in Frage.
 Nur über meine Leiche.

Krise

 Schätze, die Sache mit der Werbung für mein Buch ist mir außer Kontrolle geraten.
 Hatte in der Phase meiner alljährlichen Winterdepression beschlossen, lieber keinen Wind zu machen und damit auf peinliche Artikel und Hackfressen-Fotos in der lokalen Presse zu verzichten.
 Leider bin ich die Einzige, die diese Meinung vertritt und damit hat sich die Geschichte irgendwie selbstständig gemacht.
 Panik!

Mittwoch, 09.02.2005

Winterdepression

Fuck.
Habe Thema Werbung verdrängt und stattdessen lieber begonnen, eine neue Geschichte zu schreiben.
Schiebe meinen derzeitigen Mangel an Selbstbewusstsein auf die alljährliche Winterdepression - könnte allerdings auch einfache Feigheit sein.
Außerdem habe ich weitere Vorbestellungen für Exemplare meines Buches angenommen, obwohl ich gar keine mehr habe. Sollte also antriebsarme Phase beenden und sehen, dass ich neue Bücher organisiere.
Morgen vielleicht.


Freitag, 21.01.2005

Kein schöner Gedanke

Hm, habe weitere Reaktionen auf meine Geschichte erhalten.
Ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn plötzlich alle wissen, dass man schreibt.
Allerdings waren ein paar sehr positive Reaktionen dabei, die mich allmählich etwas ernsthafter über das Thema Werbung nachdenken lassen.
Eventuell muss ich tatsächlich mal ein Artikel in der lokalen Zeitung, etc in Erwägung ziehen, es scheint im Augenblick, als käme ich nicht darum herum, ohne als der Welt größter Feigling dazustehen.
Leider liegt es mir das überhaupt nicht - mein eigenes Gesicht aus irgendeiner Zeitung grinsen zu sehen ist kein besonders schöner Gedanke.
Muss sich ungefähr anfühlen, wie der 'Heldin des Tages'-Report, den Anne Held, die Hauptperson in meinem Roman über sich ergehen lassen muss.
Wer mehr über Annes Erfahrungen mit dem 'Heldin-des-Tages'-Report wissen will, kann meinen Roman unter www.MeinBu.ch bestellen.
Am liebsten würde ich Thema mal schnell verdrängen und mich lieber an meinen Computer setzen und eine neue Geschichte schreiben.
Aber sollte ich mich tatsächlich entschließen, mich derartig zu blamieren, werde ich an dieser Stelle ausführlich darüber berichten.

Mittwoch, 05.01.2005

Beunruhigend

So langsam bekomme ich erste Reaktionen zu meiner Geschichte, über die Feiertage hatte der eine oder andere anscheinend Zeit zu lesen.
Die meistgestellte Frage, die wahrscheinlich jeder, der mal eine Geschichte geschrieben hat, zu hören bekommt, ist anscheinend: Wie kommst denn darauf?
Die Antwort darauf ist nicht so einfach.
Ich glaube, es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie man auf die Idee zu einer Geschichte kommen kann.
Anne habe ich zum Beispiel mal auf einer Parkbank sitzen sehen.
Ich erinnere mich nicht mehr genau, wann das war und wo diese Bank stand, aber ich wusste gleich, dass sie Anne heißt, und dass sie an diesem Abend in ein Fitness-Studio gehen würde.
Beunruhigt hat mich, dass die Bank in Wirklichkeit leer war.

Sonntag, 12.12.2004

Was nun?

Der größte Teil meiner Autoren-Exemplare ist also an den Mann, bzw. an die Frau gebracht.
Hm, hätte nicht gedacht, dass ich 80 Bücher so schnell loswerde, habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung, wo sie so schnell hinverschwunden sind.
Habe den schnellen Verkauf hauptsächlich einer fleißigen Vertriebsmannschaft zu verdanken. Mir selbstfällt es doch nach wie vor schwer, mich hinzustellen und zu sagen: "Seht mal alle her, ich habe ein Buch geschrieben!"
Ich denke, ich sollte jetzt erstmal versuchen alle meine Weihnachtsgeschenke zusammen zu bekommen und werde erste Reaktionen abwarten.

Mehr zu meinem Buch unter:
1. Bookcrossing-Forum
2. Bei Amazon - Neuerscheinungen
3. Barfussindianer
4. MeinBu.ch

Donnerstag, 09.12.2004

Aha!

Unter MeinBu.ch kann man mein Buch direkt vom Verlag für 18,50 Euro bestellen. Außerdem findet man dort jetzt auch eine Kurzbeschreibung des Inhalts.
Von meinen 80 Autoren-Exemplaren sind inzwischen noch 15 übrig.

Sonntag, 05.12.2004

Am Arsch der Welt

Werde morgen mal versuchen, ein Buch über Bookcrossing 'freizulassen'.
Das ist immer etwas problematisch, denn wir wohnen hier am Arsch der Welt und ich fürchte, niemand außer mir im Umkreis von 10km weiß überhaupt, dass es sich bei BookCrossing nicht um einen Lesezirkel der Landfrauen handelt.
Deshalb muss ich eine längere Reise planen, wenn jemand mein Buch wirklich finden soll.
Morgen habe ich genug Zeit.

In 30 Tagen zum eigenen Buch

Das ist der Satz, mit dem mein book-on-demand-Verlag 'MeinBu.ch' wirbt.
Kann sowas klappen?
Ich war jedenfalls relativ skeptisch, vor allem, weil in vielen Formulierungen stand, dass schlecht überarbeitete Manuskripte und andere Schwierigkeiten die Sache verzögern könnten, der Verlag sich also Optionen offenhielt.
Trotzdem habe ich mich für diese Möglichlkeit der Veröffentlichung entschieden, vor allem, weil ich so alle Freiheiten behalten habe.
Ich habe alle Rechte an meinem Buch behalten und niemand hat an dem Text herumgekürzt( was bei einem so langen Text sonst wohl zu erwarten gewesen wäre), jedes Wort, das ich haben wollte, steht auch wirklich drin. Ich konnte das Cover-Layout selbst bestimmen und jetzt kann ich selbst entscheiden, wie ich für das Buch werben möchte, oder auch nicht. Ich bin nicht zu Lesungen oder Präsentationen verpflichtet - für die ich ehrlich gesagt nicht viel übrig habe, aber wenn ich der Meinung sein sollte, dass sie notwendig sind, kann ich mir überlegen, ob ich nicht vielleicht doch Lesungen mache.
Ich brauchte auch nicht bei meinem Manuskript bei den Verlagen hausieren gehen - weil mir, wie gesagt, Werbung in eigener Sache nicht sonderlich liegt.
Andererseits hat man als Autor wenn man bei book-on-demand veröffentlich mehr Arbeit mit dem Buch.
Zum Beispiel hatte ich keinen Lektor und stehe mit der neuen Rechtschreibung oft auf Kriegsfuß. Das Korrigieren liegt mir eh nicht besonders, aber einen 600-Seiten Text (denn bevor der Verlag den Text auf das endgültige Seitenformat gebracht hat, hatte er noch 642 Seiten!) mehr als 20 Mal lesen zu müssen grenzt schon an Folter!
Die 30 Tage bis zum eigenen Buch, mit denen MeinBu.ch wirbt gelten natürlich erst vom Einsenden des fertigen Manuskriptes an.
Ich habe die ausgefüllte Bestellung am 18. Oktober weggeschickt.
Und mein erstes Autoren-Exemplar hatte ich am 20. November in der Hand.
Und von der Qualität des Druckes und der Aufmachung des Layouts bin ich wirklich angenehm überrascht!!!
'In 30 Tagen zum eigenen Buch' ist also tatsächlich nicht zuviel versprochen.